Seit 1980 offizielle Ortsgruppe im Verein für Deutsche Schäferhunde e. V.
19.01.2019

Ausbildungssparten

Eine fundierte Ausbildung stellt an das Team Hundeführer und Hund hohe Anforderungen. Vor allem beim Erstbesitzer scheint guter Rat teuer. Ob es letztlich ein Familienhund, ein Begleithund oder ein Sporthund sein soll, muß keineswegs gleich zu Beginn festgelegt werden. Die spielerische "Arbeit" beginnt im Welpenalter ab ca. 12 Wochen. Der regelmäßige Kontakt mit Artgenossen formt den sozialen Charakter der Tiere.

Die Begleithundeprüfung (Hundeführerschein) bestätigt zum einen dem Hund einen Grundgehorsam sowie ein sicheres Verhalten ggü. fremden Menschen (mit Hunden), zum anderen dem Besitzer das notwendige Fachwissen beim Führen mit und ohne Leine. Fachkundige Ausbilder mit langjähriger Erfahrung begleiten das noch unerfahrende Gespann mit Routine und Sachverstand.

Denn Ziel muß es sein, sich mit einem sozial verträglichen Hund in der Öffentlichkeit zeigen zu können, der ausgeglichen und tolerant auftritt.

 

Fährtenarbeit
FährtenarbeitWas der Mensch mit den Augen erfassen kann, "sieht" der Hund mit der Nase. Diese außergewöhnliche Eigenschaft, Beute über lange Distanzen zu wittern und die Spur zu halten, wird heute beispielsweise für die Personensuche verwendet. Ein ausgebildeter Fährtenhund nimmt Witterung auf, folgt ruhig und konzentriert dem Verlauf und verweist gefundene Gegenstände.

 

Unterordnung
UnterordnungDer Hund lernt spielerisch den Gehorsam ggü. dem Hundeführer und das korrekte Gehen bei Fuß. Es gibt kein Drängen des Hundes nach vorn, er bleibt mit seinem Schulterblatt stets auf Kniehöhe des Führers. Auch das Hinsetzen oder Hinlegen auf Kommando muß geübt werden. Ebenso ist das Ablegen unter Ablenkung, wobei der Hund ohne Leine stets ruhig liegen zu bleiben hat, selbst wenn ein anderer Hund an ihm vorübergeht, zu zeigen. Ziel dieser Ausbildung ist im ersten Schritt das Bestehen der Begleithundeprüfung mit einem "alltagstauglichen" Hund, wobei zusätzlich das Verhalten im Verkehr überprüft wird. Die zielgerichtete Ausbildung in der Unterordnung hängt stark vom Geschick des Hundeführers ab.

 

Schutzdienst
SchutzdienstDie Ausbildung zum Schutzhund erfordert absoluten Gehorsam, Selbstsicherheit und Belastbarkeit. Der Hund streift nach dem Helfer und stellt diesen in seinem Versteck. Bei Fluchtversuchen des Gestellten vereitelt der Hund diese, wobei er auf Kommando unverzüglich ablassen muß. Eine solide Kondition und regelmäßiges Training sind notwendig für den Erfolg in dieser Sparte. Im Schutzdienst souveräne Hunde zeigen sich Menschen gegenüber gutartig und friedlich, weil sie gelernt haben, situationsbedingt zu unterscheiden.

 

Such- und Rettungsdienst
Such- und RettungsdienstIm Katastrophenschutz ist der Einsatz von Rettungshunden unverzichtbar. Schnelle und sichere Ortung bedeutet zuverlässige Rettung aus Notsituationen. Hier spielen ein frendliches Wesen und ein ausgeprägter Spürsinn die entscheidende Rolle. Der Hund darf keine Scheu vor natürlichen Hindernissen haben, mit denen er im Training allmählich bekannt gemacht wird. Und der Kontakt mit bislang fremden Personen darf keine Belastung darstellen.

 

Agility
AgilityAgility ist ein moderner Hundesport, der viel Spaß bereiten kann. Zur fehlerfreien Überwindung eines Parcours sind besonders Schnelligkeit und Wendigkeit gefragt, Fitness sowie ein gewisses Maß an Geschick sind Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Team. Der Hundeführer ist aktiv in den zügigen Ablauf eingebunden und lotst seinen Hund der Reihenfolge nach von Hindernis zu Hindernis. Bewegungsmangel tritt so weder beim Hund noch bei dessen Besitzer auf.